Demnächst: Verhütungsmittel für Männer

Die Tage, in denen Geburtenkontrolle ausschließlich in der Verantwortung der Frau lag, werden wahrscheinlich sehrverhutungsmittel bald zu Ende gehen! Zum ersten Mal haben Wissenschaftler herausgefunden, was eine sichere und effektive Verhütungsmethode für Männer sein könnte anstatt für Frauen. Verschiedene Typen männlicher Verhütungsmittel werden wahrscheinlich schon bald auf den Markt kommen. Hier ist alles, was Sie zu wissen brauchen, um herauszufinden, ob die männliche Geburtenkontrolle auch etwas für Sie ist.

Männer werden schon sehr bald eine tägliche Verhütungspillenoption haben, welche derjenigen der Frau ganz ähnlich sein wird und die dann wirksam ist, wenn Sie zu regelmäßigen Zeitpunkten eingenommen wird.  Optionen wie Gele oder Pflaster, die man direkt auf die Haut aufträgt, werden auch gerade entwickelt, genauso wie monatliche oder vierteljährliche Injektionen.  Eine mögliche Zukunft von männlichen Verhütungsmethoden kann auch etwa ein Implantat sein, das man unter die Haut transplantiert und jährlich auswechselt. All diese Möglichkeiten repräsentieren zum ersten Mal eine Verhütungsmethode für Männer auf dem Markt überhaupt, welche nicht dauerhaft anhalten muss.  Alle anderen Geburtenkontrollmöglichkeiten für Männer waren bisher unumkehrbar und wurden durch Operationen umgesetzt.

Die meisten Geburtenkontrollen für Männer, die zurzeit untersucht und entwickelt werden, beinhalten die Tatsache, dass Testosteron im Körper freigesetzt wird und dadurch die Anzahl der Spermien verringert wird.  Dies wird weder die sexuelle Fähigkeit des Mannes beeinflussen noch werden die Nebenwirkungen allzu groß sein.

Viele Männer allerdings weigern sich, sich mit dieser Idee anzufreunden, weil Sie bisher auch gedacht haben, dass es sich bei der Verhütung um eine Angelegenheit der Frauen handelt. Manch andere Männer fürchten sogar, dass die Verringerung der Spermienanzahl dauerhaft bleiben könnte. Forscher weisen diese Angst allerdings entschieden zurück und weisen stattdessen darauf hin, dass es diese Stimmen auch in den 60er Jahren gegeben habe als die weibliche Antibabypille entwickelt und eingeführt wurde. Auch hier waren die Vorbehalte völlig grundlos.
Wir treten vielleicht in ein neues Zeitalter der sozialen Verantwortung ein, in der Geburtenkontrolle nicht alleine mehr die Aufgabe der Frau ist – jetzt kann diese Bürde von beiden Partnern in einer Beziehung geteilt werden.

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